Westafrikanische Delikatessen wie Moi-Moi,, eine Mischung aus Kuhbohnen, Tomaten und Corned Beef; Feijoada,, ein gehaltvoller brasilianischer Eintopf mit schwarzen Bohnen, Schweinefleisch und Rauchfleisch; Bouillabaisse, die berühmte französische Fischsuppe; italienische Spezialitäten wie Pasta alla Carbonara; köstliche Lammkebabs oder Falafel (Kichererbsenbällchen) aus dem Nahen Osten; krosse vietnamesische Frühlingsrollen mit Suchtfaktor; würzige Shrimps aus Carolina mit dampfender Maisgrütze sowie die feinsten marmorierten Steaks und die zartesten Prime-Ribs diesseits des Mississippi: Dies sind nur einige der Köstlichkeiten, die Sie in der Landeshauptstadt genießen können.
Als Gastgeber für Besucher und Zugereiste aus der ganzen Welt profitiert Washington von den permanenten Einflüssen verschiedenster Kulturen. Obwohl es in Washington DC im Vergleich zu anderen Städten keine typisch ethnischen Viertel und entsprechenden Restaurants gibt, können Sie hier von burmesischen bis zu äthiopischen Restaurants fast alle Küchen der Welt finden. Sogar die in Frankreich ausgebildeten Köche, die früher den Standard für elegante Abendessen gesetzt haben, wurden durch die moderne Küche, würzige asiatische und mexikanische Speisen sowie durch die spanische Tapas-Kultur beeinflusst. Hochklassige Restaurants bieten seit einiger Zeit auch Bar-Menüs mit kleineren Gerichten zu sehr viel günstigeren Preisen als die normalen Hauptgerichte an. Diese Bar-Gerichte sind jedoch mit derselben Finesse zubereitet.
In der 18th Street NW, die am südlichen Ende der Columbia Road beginnt, findet sich ein Restaurant neben dem anderen. In diesem Abschnitt von Adams-Morgan werden regelmäßig kleine ethnische Lokale geöffnet und wieder geschlossen. Es lohnt sich, einen Spaziergang hierher zu unternehmen, um zu sehen, ob es etwas Neues und Interessantes gibt. Auch wenn die Gegend etwas von ihrer lateinamerikanischen Identität bewahrt hat, so haben die meisten neueren Lokale eher einen asiatischen, modernen, italienischen oder äthiopischen Hintergrund. An den Wochenenden ist das Parken oftmals unmöglich. Die nächstgelegene U-Bahn-Station Woodley Park/Zoo ist nur 10 - 15 Gehminuten entfernt. Auch wenn dieses Viertel abends als relativ sicher gilt, so ist die Anfahrt mit einem Taxi mitunter bequemer. Woodley Park verfügt mit seinen populären ethnischen Restaurants entlang der U-Bahn-Linie über eigene kulinarische Verlockungen.
Der Begriff Downtown umfasst das Stadtgebiet zwischen Georgetown und Capitol Hill. Im "New Downtown" – zwischen der Connecticut Avenue und der K Street – befinden sich viele der Top-Anwaltskanzleien und luxuriösen Restaurants. Hier werden vielen Gästen mit Spesenkonto in eleganter Umgebung und bei erstklassigem Service hervorragende Speisen serviert. Das weiter im Osten gelegene "Old Downtown" bietet heutzutage jedoch mehr Unterhaltungswert. Restaurants aller Art (in der Regel mit entspannter Atmosphäre und moderaten Preisen) sind praktisch wie Pilze aus dem Boden geschossen und versorgen die Besucher des MCI Centers mit leckeren Speisen. Im gesamten Gebiet um Downtown herrscht jedoch eine hohe kulinarische Fluktuation, bei der renommierte Restaurants ihre Türen schließen und neue, aufstrebende und angesagte Restaurants florieren. Elegante Lounges und Pubs, die ihr eigenes Bier brauen, gehören ebenfalls zur Szene. Auch Chinatown hat in den letzten Jahren durch steigende Mieten leiden müssen, sodass einige etablierte und beliebte Restaurants schließen oder umziehen mussten.
Chinatown selbst liegt zwischen der G und H Street NW sowie zwischen 6th und 8th Street und ist die einzige offizielle ethnische Enklave der Stadt. Hier bringen burmesische, thailändische und andere asiatische Küchen Abwechslung in die vielen traditionellen chinesischen Restaurants. Letztere locken mit riesigen Leuchtschildern und bieten Gerichte wie Rindfleisch mit Brokkoli oder würziges Kung Pao-Huhn mit gerösteten Erdnüssen an. Allerdings werden in den kleineren und weniger aufdringlichen Restaurants deutlich bessere Speisen serviert.
Capitol Hill verfügt über eine größere Anzahl an Bars, in denen sich z. B. Kongressabgeordnete nach einem Tag voller Regierungsgeschäfte mit Speis und Trank stärken können. Das Angebot der Speisemöglichkeiten wird durch die Union Station erweitert, in der einige nette, aber teure Restaurants zu finden sind. Darüber hinaus gibt es einen riesigen Food-Court, wo Snacks und schnelle Gerichte wie Barbecue oder Sushi angeboten werden.
Der Dupont Circle liegt südlich der U Street und nördlich der K Street. Hier gibt es eine Vielzahl an Restaurants und Cafés, von denen viele über Sitzgelegenheiten im Freien verfügen. Ketten wie Starbucks bieten überall Filialen, in denen man Kaffeespezialitäten bekommen kann, aber kleine Espressobars, z. B. das rund um die Uhr geöffnete "Kramerbooks & Afterwords" sowie das "Teaism", haben mehr Charakter und sind für das Frühstück oder einen leichten Snack zu jeder Tageszeit deutlich interessanter.
Georgetowns interessanteste Restaurants befinden sich in der Wisconsin Avenue und in der M Street. Hier liegen edle Restaurants mit feiner weißer Tischwäsche direkt neben winzigen und einfachen Speiselokalen. Die nächstgelegene U-Bahn-Station (Foggy Bottom) ist 15 bis 20 Gehminuten entfernt. Konsultieren Sie die Karte von Georgetown, bevor Sie sich auf den Weg machen, und fahren Sie ggf. mit einem Taxi. Die Restaurants im angrenzenden West End, das nahe dem Rock Creek Park im Westen, der N Street im Norden, der 20th Street im Osten und der K Street im Süden liegt, sind ebenfalls einen Besuch wert. Nördlich von Georgetown gibt es gute Restaurants an der Wisconsin Avenue in der Gegend vom Glover Park. Hier befindet sich mit dem "Sushi-Ko" auch eine der besten Sushi-Bars der Stadt.
In den 1930er und 1940er Jahren war der U Street-Korridor, der am Ende des Hügels an der 18th Street beginnt, ein angesagter Ort, um zu später Stunde einen Drink zu genießen und Jazzgrößen wie Duke Ellington, Billie Holiday und Charlie Parker zu erleben. Nach jahrzehntelanger Vernachlässigung und Zerstörungen durch die Aufstände in den 1960er Jahren erfährt die Gegend jetzt eine regelrechte Wiederbelebung. Da sich in diesem Viertel einige angesagte Bars, schrullige Antikläden, kleine und lebhafte Nachtclubs sowie zahlreiche Cafés angesiedelt haben, hat sich diese Gegend zu einem Anziehungspunkt für junge Leute entwickelt. In seinen Außenbereichen ist dieses Viertel noch immer nicht ganz ungefährlich. Seien Sie bei einem Besuch also vorsichtig! Die Restaurants sind an den Wochenenden lange geöffnet und servieren von Burgern über Gourmetpizzen bis zu äthiopischen Spezialitäten eine Vielzahl von Gerichten zu günstigen Preisen.
Inhalt von
. Copyright © Fodor’s Travel, eine Division von Random House, Inc. Alle Rechte vorbehalten