Einleitung
Mit seinem subtropischen Klima und den einladenden, familienfreundlichen Stränden gilt die Küste am Lower Gulf, der auch als Südwestregion des Bundesstaats bezeichnet wird, als beliebte Ferienregion für Besucher und für die Einwohner von Florida. Neben der Sonne und der Surfszene gibt es viele verschiedene andere Attraktionen in der Nähe. Die hübsche kleine Innenstadt von Fort Myers erstreckt sich im Binnenland entlang des Caloosahatchee River. Die übrigen Stadtteile verlaufen in alle Richtungen. Wegen der vielen riesigen Königspalmen, die der Erfinder Thomas Edison hier zwischen 1900 und 1917 entlang des McGregor Boulevard, einer historischen Wohnstraße und Standort seines Winterwohnsitzes, gepflanzt hat, erhielt die Stadt den Spitznamen „Stadt der Palmen“ (City of Palms). Edisons Idee machte Schule, und mittlerweile säumen 2.000 Königspalmen allein den McGregor Boulevard. Museen und lehrreiche Attraktionen stehen hier im Vordergrund, während die Innenstadt eifrig darum bemüht ist, sich als Unterhaltungsviertel langsam aber sicher zu etablieren.
Abseits der Küste und westlich von Fort Myers liegen mehr als 100 Küsteninseln aller Formen und Größen, darunter Sanibel und Captiva, zwei mit Bedacht gestaltete Resortinseln. Die mit dem Festland über einen knapp 5 km langen Damm verbundene Insel Sanibel ist berühmt für ihre wunderschönen Muscheln, ihre ausgezeichneten Angelmöglichkeiten, ihre Strandresorts und ihre Naturschutzgebiete. Auf dieser Insel und auf Captiva, mit der Sanibel über eine kurze Brücke verbunden ist, stehen teure Häuser an beiden Seiten der Küste, aber die Strände zum Golf sind frei zugänglich. Direkt im Südwesten von Fort Myers liegt Estero Island, wo sich der Strand von Fort Myers befindet. Weiter im Süden liegen der Lovers Key State Park und die wachsende Region im Norden von Naples, Bonita Springs.
Nördlich von Fort Myers bildet Punta Gorda das Zentrum eines Feriengebiets für Angelbegeisterte und gilt als gut gehütetes Geheimnis. Weiter unten an der Küste liegt Naples, ein ehemals kleines Fischerdorf und mittlerweile eine florierende und hoch entwickelte Stadt, die als kleinere und unauffälligere Version von Palm Beach gilt. Hier gibt es elegante Restaurants, schicke Einkaufsviertel und – so sagen die Einwohner – mehr Golflöcher pro Einwohner als irgendwo sonst auf der Welt. Im Philharmonie-Center von Naples (Naples Philharmonic Center), das Platz für 1.473 Zuschauer bietet und die Westküstenheimat des Miami City-Balletts ist, gibt es ein sehenswertes kleines Kunstmuseum. Die weißen Strände sind sanft abfallend und leicht zugänglich. Im Osten von Naples liegen das große Zypressenschutzgebiet (Big Cypress National Preserve) und der Everglades-Nationalpark. Eine halbe Stunde weiter südlich aalt sich Marco Island, das von den meisten Gästen hauptsächlich wegen seiner Strände und der guten Angelmöglichkeiten besucht wird, regelrecht in der Sonne. Bei einer Bootstour von einem der Yachthäfen zum Ten Thousand Islands National Wildlife Refuge können Sie ein Labyrinth unberührter Mangroveninseln im Miniaturformat bewundern. Auch wenn ein Großteil der Küste von Marco Island von Hochhäusern gesäumt ist, sind dennoch viele naturbelassene Gebiete erhalten geblieben. Dazu gehört auch das winzige Fischerdörfchen Goodland, ein Außenposten des Alten Floridas, an dessen Rand Eigentumswohnungen emporsprießen.
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