Dieser Strand!
Kailua ist der Strand, der die Besucher nach Hawaii lockt: breit und sanft abfallend leuchtet er golden im Sonnenlicht. Hier und da sind ein paar Inselchen gefällig platziert, umgeben von Wasser im ständig wechselnden Farbenspiel verschiedener Türkistöne. Die Wellen sind auch für Kinder flach genug. Kajakfahrer zieht es zu den Mokulua-Inseln vor der Küste. Lebensmittelgeschäfte und Restaurants liegen praktisch in fußläufiger Entfernung. Und es weht immer eine leichte Brise, damit Ihnen nicht zu heiß wird. Das Paradies – aber mit Zivilisation!
Wie im Paradies
Dank ihres beachtlichen Reichtums war die Erbin Doris Duke in der Lage, sich ein wunderschönes Anwesen am Meer zu kaufen, das sie Shangri-La nannte, nach dem sagenumwobenen Paradies im Himalaja. Die meisten hätten sich damit zufrieden gegeben. Aber Doris Duke war eine leidenschaftliche Anhängerin der islamischen Kunst und Architektur und ebenso zielstrebig wie reich. Sie hatte eine Vision von Höfen, Lustgärten und Zimmern, die eigene kleine Kunstwerke sind. Und sie überwachte jedes Detail der Arbeiten an ihrem Projekt, an dem es immer noch etwas zu verbessern oder zu ergänzen gab. Das Gebäude, in dem sich heute ein Zentrum für Islamische Studien befindet, ist auf jeden Fall ein einzigartiger Anblick, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
After-Hour in Oahu
Natürlich können Sie bei Sonnenuntergang einen Cocktail mit Papierschirmchen trinken. Aber in der multikulturellen Metropole Honolulu gibt es noch so viel mehr: Sie können im Formaggio bei einem Glas Wein Live-Jazzmusik genießen, sich den Biertrinkern in der Strandbar Duke’s Canoe Club anschließen oder im Zanzabar zu Hiphop und Techno tanzen. Probieren Sie in einer japanischen Bar, Izakaya genannt, ein Glas Sake oder schauen Sie sich einen Auftritt hawaiischer Musiker an. Stärken Sie sich mit "pupu“, hawaiischen Vorspeisen, bevor Sie sich aufmachen, einen unvergesslichen tropischen Sonnenaufgang zu erleben.
Wandern zum Kaena Point
Wenn wir nur einen Tag Zeit für das Hinterland von Oahu hätten, würden wir eine Wanderung entlang der Nebenstraße an der Felsküste der nördlichen Inselspitze wählen. Der Nationalpark Kaena, der gleichzeitig Naturschutzgebiet ist, erstreckt sich über 3,5 km² unberührter Küstenlandschaft, deren Zentrum ein Ort ist, an dem der Legende nach die Seelen der Toten in die ewige Dunkelheit sprangen. Die Aussicht ist einfach unschlagbar, und bei ruhigem Wetter kann man in den kleinen Buchten nach Muscheln suchen. Im Winter schießen Wale vor der Küste ihre Blas-Fontänen in die Luft. Auf dem Gelände wachsen zahlreiche vom Aussterben bedrohte einheimische Pflanzen. Wenn Sie denken, dass Oahu zu überlaufen ist, werden Sie hier Ihre Meinung ändern.
Wellenreiten
Surfunterricht bei einem muskulösen Beachboy ist ein Muss in Honolulu, seit die erste glücklich Geschiedene von einem Kreuzschiff an Land kam. Waikiki mit seinen wohlgeformten, aber winzigen Wellen ist genau das richtige Tummelbecken für „Grommets“, wie die Surfneulinge genannt werden. Natürlich gibt es aber an vielen Stränden der Insel Surfschulen. Die meisten Schulen garantieren Ihnen, dass Sie im Laufe einer Stunde mindestens einmal auf dem Brett stehen bleiben. Und wenn es Ihnen dann zum ersten Mal gelingt, eine Welle zu erwischen, ist das ein Erlebnis, das Sie niemals vergessen werden.
Entdeckungsreise durch Chinatown
Chinatown ist wie eins dieser Drehtabletts in chinesischen Restaurants: Drehen Sie in die eine Richtung, und Sie entdecken eine Sache; drehen Sie in die andere Richtung und Sie entdecken etwas anderes. Die vielen Führungen durch dieses kompakte, belebte Viertel haben unterschiedliche Ausrichtungen: bei der einen geht es um Lebensmittel und Restaurants, die andere erklärt kulturelle Highlights, und der amerikanische Architektenverband AIA veranstaltet hin und wieder Führungen, bei denen ein Architekt den Designcharakter des Viertels erläutert. Suchen Sie sich eine aus, oder spazieren Sie einfach auf eigene Faust herum. Hauptsache, Sie lassen sich diese einmalige Vielfalt nicht entgehen.
Das echte Hula
Hauptberufliche Hulatänzer, die in Hotelshows und bei Dinnerveranstaltungen auftreten, beherrschen ihr Metier perfekt: wellengleiche Handbewegungen und ein Lächeln, das nie verrutscht. Aber wenn Sie Hula mit Herz erleben möchten, schauen Sie in der Zeitung nach einer Wohltätigkeitsveranstaltung einer Hulaschule oder fragen Sie am Auskunftsschalter nach Festivals. Hier kommen die Tänzer vielleicht mal aus dem Takt oder stolpern sogar, aber dafür sehen Sie hier verschiedene Hulastile und hören Lieder und Gesänge, die tief in der hawaiischen Kultur verankert sind, umschmeichelt vom Duft hunderter Lei-Blumenketten.
Eine lebende Legende
Niemand kann einen Ton so lange anhalten wie Auntie Genoa Keawe. Jeden Donnerstag von 18.00 bis 21.00 Uhr können Sie sich auf der Moana-Terrasse des Waikiki Marriott Hotels selbst davon überzeugen. Genoa Keawe ist ein achtzigjähriges Energiebündel und der Inbegriff des Falsettgesangs, den die Hawaiier so schätzen. Sie werden das Gefühl haben, Sie seien in eine Hinterhofparty hineingeraten.
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