Chicago besteht nicht nur aus Mag Mile und Pizzeria Uno. Zu Chicago gehören auch Lincoln Square und Bistro Campagne, Devon Avenue und Curry, Maxwell Street Market und Tacos. Das alles sind essbare und unterhaltsame Gründe, sich mehr als die üblichen Ecken in den 198 Vierteln von Chicago anzuschauen. Für diejenigen, die sich Chicago im wahrsten Sinne des Wortes erschmecken möchten, bietet Chicago progressives Schlemmen in Essens-Enklaven an.
Unentschlossene kommen nach West Loop in die West Randolph Street in Innenstadtnähe. Hier gibt es für den gehobenen Geschmack Restaurants satt, und wenn die Tische reserviert sind (und das ist häufig der Fall), findet sich noch ein nettes Plätzchen direkt an der Bar.
Etwas westlich davon gelegen ist Wicker Park, ein hippes aufgewertetes viktorianisches Viertel mit hispanischen und ukrainischen Einflüssen, in denen sich diverse pulsierende Nachtclubs, coole Boutiquen und angesagte Restaurants befinden. Drei Blocks weiter entlang der Kreuzung nach Damen/Norden/Milwaukee befinden sich Cafés und Geschäfte; abends gibt es hier im Hot Chocolate oder Spring Musik und Essen.
Ganz im Norden stehen Stadtbewohnern in der früheren deutschen Siedlung am Lincoln Square eine ganze Reihe solider Restaurants, angefangen beim neuen Bistro Campagne bis hin zum bürgerlichen Chicago Brauhaus zur Auswahl. Noch weiter im Norden ist die Devon Avenue fest in derHand der indischen Gemeinde von Chicago. Hier gibt es an Samstagnachmittagen ein farbenfrohes Treiben in den Geschäften zu beobachten und Saris sowie Bollywood-Videos, verschiedenste Curry-Varianten, Samosas und Nan-Brote zu erwerben.
Am frühen Sonntagmorgen lohnt sich ein Besuch des Maxwell Street Market in Pilsen -- nicht wegen der langen Baumwollstrümpfe und der Hardware fraglicher Herkunft, sondern wegen der Mexikaner, die selbstgemachte Tortillas, Tacos und Eintöpfe anbieten.
Drei bekanntere ethnische Viertel von Chicago werben um Aufmerksamkeit: Greektown in der Nacht, wenn die Halsted Street zum Leben erwacht; Chinatown am Tag, wenn die Restaurants und die Geschäfte mit den exotischen Waren geöffnet sind, und Little Italy auf der Taylor Street im Sommer, wenn sich Schlangen vor Marios Eisdiele bilden und die Leute im alten Viertel nach einem Restaurant für das Abendessen suchen.
„Buon appetito“ ist schon früh und häufig zu hören.
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