Nicht ohne Grund ist Boston bekannt als Heimat von Bohnen und Kabeljau: Hier dominieren einfache Yankee-Spezialitäten (meist englischer Herkunft) und traditionelle Meeresgerichte.
Bohnen nach Bostoner Art (Boston Baked Beans) sind eine dicke, sirupartige Mixtur aus Gartenbohnen, gesalzenem Schweinefleisch und Melasse, die mehrere Stunden lang gekocht wird. Sie wurden ursprünglich samstags in puritanischen Haushalten gekocht, damit für Sonntag, an dem Kochverbot herrschte, genügend Reste vorhanden waren.
Sie sollten auch Ausschau halten nach „Parker House Rolls“, leicht süßen Hefebrötchen, die zum ersten Mal in den 1870er Jahren im Parker House Hotel serviert wurden.
Die Bostoner Cremetorte (Boston Cream Pie) ist eine süchtig machende gelbe Vanilletorte mit cremiger Füllung und Schokoüberzug. Viele traditionelle Restaurants in Neuengland (auch einige Steakhäuser und Restaurants in Hotels) haben eine eigene Spezialversion dieses Kuchens im Angebot. In extravaganteren Restaurants findet sich auch bisweilen eine etwas modernisierte Version, die um ein kreatives neues Element ergänzt wurde.
Boston ist bekannt für seine Donuts. Dies macht sich insbesondere darin bemerkbar, wie viele Filialen der Kette Dunkin' Donuts in der Stadt anzutreffen sind. Hier gibt es hunderte Varianten der frittierten Teigkringel zu kaufen, und die Filialen befinden sich an praktisch jeder Straßenecke.
Die Liebe der Bostoner zum Bier ist älter als die Unabhängigkeitserklärung, die übrigens von Samuel Adams unterzeichnet wurde – einem der Initiatoren der Boston Tea Party und der Mann, dessen Name die Flaschen des beliebtesten Biers des Landes ziert.
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